ANiS Braunsfeld

Gemeinschaftlich und schön leben und wohnen im Stadtdorf Braunsfeld

Zehn Jahre ANiS: Rundum gelungenes Sommerfest zum Jubiläum

Nun, da unsere Nachbarschaftsinitiative seit 2007 besteht, lässt sich ohne Übertreibung sagen: Wenn ANiS einlädt - dann kommen viele Nachbar*innen und weitere Gäste immer wieder gern. Und so war es auch beim Jubiläumssommerfest am 8. Juli 2017: Etwa 50 bis 60 Nachbar*innen und Gäste aller Generationen fanden sich auf der Piazza am Brunnen ein - die einen mit dem Laufrad, die anderen mit dem Rollator. Drei Monate hatten die Planungen gedauert. Das Organisationsteam unter der Leitung von Renate hatte wieder viel vorbereitet: unter anderem eine Tombola, für die zahlreiche Braunsfelder Geschäftsleute Sachpreise und Gutscheine gesponsert hatten und die nach einer kleineren Panne mit einer unterhaltsamen amerikanischen Versteigerung der "Restpreise" endete.

Kulinarisch lief dank langjähriger Erfahrung alles reibungslos: Viele gespendete Speisen - herzhaft und süß - füllten das Buffet mehr als reichlich. Das inzwischen schon obligatorische und bestens eingespielte Grill-Team, bereitete das von den Gästen mitgebrachte Grillgut zu. Und als besonderes Highlight - nicht nur für die Kleinen - gab es frisch zubereitete Zuckerwatte!

Auch die Infrastruktur war dank vieler Helfer*innen und eingespielter Abläufe schnell hergestellt: Tische und Bänke, Grills, Strom- und Wasserversorgung, Dekoration - alles kein Problem für ANiS! Dieser Zusammenhalt wurde auch von unserer ANiS-Poetin Susanne in ihrer Festansprache gewürdigt. Bei bestem Wetter planschten die Jüngsten im Wasser der Steinkugeln, die etwas Älteren liefen auf ihren vorher selbst zusammengezimmerten Stelzen und die noch Älteren erzählten, lauschten und tanzten. Jawohl, tanzten: Denn die musikalische Begleitung war dieses Mal gleich doppelt besetzt. Zum einen verzauberte der Trompeter Robert Blum alias "Mr. Trumpet" die Anwesenden mit wohligen Klängen. Zum anderen trat erstmals die Band "Rating Tops" eines Ehepaars aus der Würselener Straße auf und präsentierte Klassiker der Pop-Geschichte, bei denen es kaum jemanden auf den Bänken hielt. Am Ende des Auftritts stimmte unsere ANiS-Akkordeonistin Barbara begleitend ein und sorgte danach mit kölschen Klassikern dafür, dass weiter geschunkelt werden konnte.

Der offizielle Teil des Sommerfestes endete um etwa 22 Uhr. Danach versammelten sich am letzten Tisch die ausdauerndsten Gäste und gaben diesen erst um 2 Uhr nachts wieder frei. -pd-

Zu den Fotos vom Sommerfest 2017

ANiS-Sommerfest am 26. September 2015 - ein voller Erfolg für alle von 0 bis 90

Das herrliche Spätsommerwetter am letzten September-Wochenende war die erste Voraussetzung für ein äußerst gelungenes Sommerfest. Voraussetzung Nummer Zwei waren die engagierten Organisatoren, die über Wochen viele Details geplant hatten: Essen, Trinken, Unterhaltung, Musik und - für den Fall der Fälle - ein Dach über dem Kopf. Dieses war in Form von zwei Pavillons schnell aufgebaut; viele helfende Hände und ein sehr durchdachtes Gestänge machten es möglich. Nach und nach nahm das kleine Festgelände auf der Piazza Form an, die Buffet-Tische füllten sich mit leckeren Salaten und vielem mehr. Und die Grillmeister hatten ihre Gasgrills aufgebaut. Es konnte also losgehen. Die ersten Kinder streunten als Ritter ausgestattet herum und zum offiziellen Beginn um 16 Uhr waren bereits viele Plätze belegt.

Zum ersten Mal gab es auch eine Tombola. Dafür wurden von Geschäften, Restaurants und sonstigen Gewerben in der näheren Umgebung 93 Preise im Wert von 711 Euro eingesammelt. Die Lose zum Preis von einem Euro waren schnell vergriffen, denn es gab keine Nieten, sondern Trostpreise für alle Lose ohne Gewinnnummer. Ebenfalls zum ersten Mal sorgte ein Gitarrist für die musikalische Untermalung.

Und so entstanden viele nette Gespräche und ein reger Austausch über die Nachbarschaft, Familienthemen und das Fest selbst. Die Gäste genossen ihr mitgebrachtes oder günstig erworbenes Grillgut. Die Kinder spielten Fußball, Eier- und Stelzen-Laufen oder malten Bilder. Und die Organisatoren überlegten schon einmal, wie ein Adventsmarkt mit Glühwein und Weihnachtsbaum aussehen könnte, denn alle waren sich einig: An diesen Erfolg sollten wir anknüpfen! -pd-

Zu den Fotos vom Sommerfest 2015

ANiS-Grillen am 3. Oktober 2011

Zu den Fotos vom ANiS-Grillen am 3. Oktober 2011

ANiS-Ausflug nach London vom 25. bis 30. August 2011

Die Fußpflege (erstmalig!) hat es jetzt endgültig geschafft, alle schwarzen Ränder zu beseitigen, denn: es hat 3-4 mal am Tag geregnet in London und die ganze schwarze Farbe der Lederschuhe war abgefärbt. Wir hatten uns mit Schirm, auch der ist kaputt, und Rucksack auf alles eingestellt, und es wunderschön gefunden. Den ersten verwirrenden Großstadttag verbrachten wir in einem roten Stadtrundfahrtbus mit Knopf im Ohr. Wir wurden abwechselnd mit den üblichen Infos beschallt oder aber mit unpassender Musik bei Verkehrs Stop.

Ein beeindruckender Spaziergang von der London- zur Towerbridge am Themseufer entlang ließ uns futuristische Architektur und Spiegeleffekte erhaschen. Ein grosses 3 Masten Schulschiff fuhr gerade uns zu Ehren mit Tempo hoch geflaggt mit singenden Matrosen durch die für eineinhalb Minuten geöffnete Towerbridge hin durch. Wir wussten vor Staunen nicht, ob wir den winkenden Matrosen zujubeln oder photographieren sollten. Auch diese Photo findet ihr in keinem Fremdenführer. So wie Claudia uns die Stadt gezeigt hat war es Animation pur und vom Feinsten: wir brauchen z.B. nicht mehr nach China zu reisen: die Vielfalt von Chinatown mit chinesischen Straßenschildern und Essen in allen Farben und Geschmacksvarianten ließ uns voll dort eintauchen. Brixen im Süden versetzte uns nach Südamerika mit seinen Früchten und Rohrflöten Klängen. Spezielle Küchenangebote und preiswertes köstliches Essenmit Tapaz ziehen In- und Fremdländer an. Die Latinos haben hier eine kreative Möglichkeit gefunden ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Ein Immobilienhai wollte dieses Viertel aufkaufen und planieren--- vergeblich. Sie haben sich erfolgreich zusammen geschlossen, eine überdachte Galerie gebaut und - um dort eine ANIS Bank zu installieren, extra für uns. (siehe Photo.) Camdentown forderte uns am Samstag als Markttag ganz anders. Sich ja nicht verlieren untereinander, die abgefahrenen Angebote waren zu verlockend, wegen der vielen Menschen, der großen Skulpturen an den Häusern - Stühle, Schuhe, ein ganzes Flugzeug- und schließlich die alten Pferdestall Katakomben, die jetzt als Bazar genutzt wurden. Hier treffen sich alle Hautfarben und Orient und Occident und wir fanden ein überdachtes türkisches Cafe, nicht um eine Wasserpfeife zu rauchen, wohl aber einen Apfeltee zu trinken. Wo bekommt man für 6 Personen Montags , diesmal ein Feiertag in England, einen freien Tisch? Ein Tai Restaurant im 2. Stock konnte es bieten.

Claudia könnte getrost ihren Job wechseln in Richtung Fremdenverkehr, so emsig und kreativ wurden all diese Orte mit ihrem Superhandy ausfindig gemacht und dieses vielfältige Programm zusammen gestellt. Das richtige Empire Gefühl bekamen wir im Houses of Parlament. Eine derartige Führung muss für die Parlamentsferien rechtzeitig im voraus bestellt werden. Nachdem wir alle gescanned und kontrolliert und für ungefährlich befunden waren durften wir auf dem gleichen Weg wie die Königin schreiten, aber ja nicht uns in den roten Ledersesseln der Parlamentarier niederlassen. Mit einer Mischung aus Bewunderung, Belächeln und Neid hörten wir, dass Elektronik in diesen heiligen Hallen verpöhnt ist und Abstimmungen durch Zuruf oder dem sog. Hammelsprung heute noch gehalten werden. Die große Halle würde das nächste Mal wohl zur Beerdigung der Queen in Funktion sein, aber erst hätte sie ja noch ihr 60jähriges Thronjubiläum. Als Kirchenoberhaupt ist hier eine Frau "papabile", d.h.möglicherweise Päpstin, denn die Queen steht vergleichsweise der Anglikanischen Kirche vor. Wir konnten uns nur wundern über diese Sorte Heiligenfigur und Symbol, die diese Monarchie zusammenhält. Das Hochzeitskleid von Kate haben wir nicht besichtigt, wohl aber, je nach Vorliebe, sahen wir die assyrische, ägyptische, griechische oder römische Abteilung des Britischen Museums mit der wunderschönen neuen Überdachung des Innenhofes vom Architekten Foster, der am Berliner Reichstag ja schon mal mit so einer attraktiven Glasdachüberdachung geglänzt hat. Während ich mich mit dem für mich anspruchsvollen Videoguide abmühte diskutierten wir, ob diese vielfache Beutekunst aus der Imperialistischen Zeit Englands hier noch hin gehörte, oder was mit den Fundstücken möglicherweise damals oder heute passieren würde, oder ob sie nach Ägypten, Syrien, Griechenland usw wieder zurück zu geben seien. Ich plädierte für die Erhaltung dieses Anakronismus: das gehöre einfach zu London so wie die U-Bahn und der Regen auch.

Einen erholsamen schönen Sonntag gönnte Claudia uns mit einem weiten Parkspaziergang in ihrer Wohngegend und weiter an der Themse entlang zu ihrem Ruderclub. Kaum zu glauben, dass das auch London ist. Wir verzehrten dann einen typisch englischen Sonntagsbraten: riesige köstliche Tellerportionen. Von Rindfleisch mit Minzesoce, viel besser als jeder Ruf von englischem Essen. Unser täglicher Start- und Zielpunkt was das Studentenwohnheim. Es wird in den Semesterferien an Touristen vermietet. So bekamen wir täglich ein ausladendes Frühstück, ein studentisches Zweibettzimmer-Gefühl in einem Gebäude mit Hof im Tudorstil. Es war zwischen dem Bahnhof St. Pancras und dem Britischen Museum gelegen, also optimal und so preisgünstig. Ob diese schwarzen Gitter, immer ordentlich gestrichen, im Souterrain gelegen vielleicht den Studieneifer erhöhen? Gut, dass Renate die Reise so emsig gebucht, geplant und beworben hat und uns alle stetig um sich herum versammelt hat, sodass wir uns stressfrei bewegen konnten. Auch die nachträgliche Wette über die Fahrzeit - 2 Stunden - des Eurostar Brüssel-London hat sie gewonnen, immerhin ist ja eine Stunde Zeitverschiebung dabei. Vielen herzlichen Dank Claudia und Renate für diese preisgünstige und großartige Reiseleitung und angefüllten Tage in London. Der noch zu erfindende ANIS Orden ist euch gewiss! <msv>

Kaffeetafel am 22. Mai 2011

Dieses Maiwetter! Schwere Unwetter waren angekündigt und tatsächlich: Beim Aufbau der Kaffetafel gab's einen sintflutartigen Wolkenbruch, sodass wir uns für den Torbogen zum Maarweg anstelle der Piazza entschieden; nicht so schön, dafür trocken im Notfall. Also gingen die bangen Blicke immer wieder nach oben, aber es blieb trocken, sogar sonnig, sodass wir auch unüberdacht gemütlich sitzenbleiben konnten. Oder aufstehen - zum Herumtoben (die Jüngsten) oder Croquet-Spielen (die Jungen und Älteren).

Zur Stärkung gab es unter anderem Rhabarber-, Erdbeer- und Käsekuchen, außerdem Waffeln mit Sahne und heißen Kirschen und natürlich Kaffee und Tee. Nach und nach kamen immer mehr Kaffee- und Kucheninteressierte dazu und es entwickelten sich wieder einmal viele interessante Gespräche. <pd>



Schöne Töne - kluge Worte am 12. Mai 2011

Zu einer weiteren Veranstaltung aus der Reihe "Kultur im Stadtdorf" war neben den ANiS-Mitgliedern Susanne und Marianne das Bickendorfer Nachbarschafts-Chörchen ins DonnaVital-Studio auf dem Maarweg gekommen. Unter dem Motto "Hast du Töne - Hast du Worte" erwartete die Gäste erneut eine Kombination aus Lesung und Konzert.

In ihren Texten behandelten die Autorinnen - mal nachdenklich, mal heiter, aber auch ironisch - sowohl Alltägliches als auch Biografisches; berichteten von amüsanten Erlebnissen in der Kölner Innenstadt oder längst vergangenen Kindheitserinnerungen, die nicht nur den älteren sondern auch den jüngsten Gästen ein Lächeln ins Gesicht zauberten.

Die Sängerinnen und Sänger des Chors, vor ihrem ersten öffentlichen Auftritt etwas nervös, hatten ein Programm aus internationalen und entsprechend vielsprachigen Musikstücken vorbereitet. Los ging's auf kölsch, es folgten englische und französische Stücke. Von Nervosität dabei keine Spur mehr, stattdessen begeisterter Applaus nach jedem vorgetragenen Stück.

So wechselten sich die gelesenen und gesungenen Beiträge mehrmals ab und sorgten auch danach noch für reichlich Gesprächsstoff. Es wurden Kontakte geknüpft, Bekanntschaften geschlossen und auch über eine mögliche Fortsetzung dieser gelungenen Kombination diskutierten die Beteiligten noch einige Zeit bei Sekt und Snacks. <pd>

Stadtdorf`ta Türkce Sarkilar

Bize cok yakinda bulunan (Maarweg) Fitnessstudio cok güzel hazirlanmisti. Baklavalar,börekler,semaverde Türk cayi, ickiler... hersey sevgi ile yapilmisti.
Hepimizde bir heyecan vardi.Acaba bu aksamki toplantiya katilim nasil olacakti? Korkularimiz bosunaymis.Toplanti baslamadan önce tüm sandalyeler dolmustu.
Yanda bulunan Lava_Lokantasindan yedek sandelyeler almak zorunda kaldik.Salon tiklim,tiklim dolmustu. Program baslamadan önce günün önemini belirten konusmalar yapildi. Yasadigimiz köy´ün cok kültürlülügünü belirten fotograflar gösterildi.Sonra müzik basladi. Sarkiciligi hobi olarak yapan Hatice Güven bizlere Türkce ve Kürtce sarkilar söyledi. Sarkilarin tarihi ve kültürel gecmisini de anlatmayi ihmal etmedi.Hatice´nin etkileyici sesine sazlariyla ve sempatik halleriyle Sinan Alp Tas ve Özcan Sahin eslik ettiler.Arada Suzanne Goethe`den ve Nazim Hikmet`ten siirler okudu.Daha sonra Ahmet`i sahneye cagirarak Nazim Hikmetìbir siirini beraberce okudular.Programin sonuna dogru sarki söylenmedi.Sadece sazlar caldilar.Sonunda Hatice seyircilerin isteklerini kiramadi ve bir sarki daha söyledi.Programin bitiminde herkes cok memnundu. Bu geceyi organize edenler de cok mutluydular.Böyle baska toplantilar yapmaya karar verdiler. <aa>

Türkische Klänge im Stadtdorf am 3. September 2009

Das benachbarte Fitnessstudio war liebevoll hergerichtet, dazu ein leckeres Buffet aufgebaut, mit Baklava, türkischem Tee aus dem Samowar sowie Sekt und leckeren Snacks.

Nur eine Sorge blieb bis zum Schluss: Interessieren sich überhaupt genügend Leute für diese Veranstaltung oder bleiben die meisten Stühle leer? Ganz im Gegenteil! Immer mehr Besucher trafen ein, immer mehr Stühle holten wir aus dem benachbarten Lava-Bistro. So war der Raum schließlich bis zum letzten Platz gefüllt, als das Programm mit ein paar einleitenden Worten und Bildern zum multikulturellen Leben im Stadtdorf begann.

Dann folgte der musikalische Teil: Hobby-Sängerin Hatice Güven sang türkische und kurdische Volkslieder und vermittelte den Zuhörern dabei auch deren kulturelle und historische Bedeutung. Ihre beeindruckende Stimme wurde untermalt von den Klängen der sympathischen Saz-Spieler Sinas Alp Tas und Özcam Sahin. In der Spielpause trug Susanne Poetisches von Goethe und ein türkisches Gedicht vor, letzteres spontan im deutsch-türkischen Duett mit Ahmet. Die restlichen Stücke präsentierten die jungen Saz-Spieler ohne Gesang, aber mit ebenso viel Leidenschaft. Und am Ende ließ sich Sängerin Hatice von den begeisterten Zuhörern doch noch zu einer Zugabe überreden.

So ging ein rundum gelungener Abend zu Ende, mit zufriedenen und erleichterten Initiatoren und natürlich mit vielen neuen Bekanntschaften und ausreichend Plänen für weitere Veranstaltungen dieser Art. <pd>

Zu den Fotos von "Klänge im Stadtdorf"

Sommerfest 2009

Zu den Fotos vom Sommerfest am 27. Juni 2009

Barfußwanderung am 14. Juni 2009

Am 14.6.2009 haben wir eine Wanderung in das "Windecker Ländchen" an der Sieg unternommen: Vom Bahnhof Herchen auf einer langen Treppe erst steil bergauf, dann eine wunderschöne Strecke durch fast alle Waldformen. Teilweise waren die Wege von Laub und Fichtennadeln so weich, dass wir mit viel Spaß barfuß gehen konnten. An einer steinalten Heilquelle mitten im Wald mit einer schauerlich-pathetischen mitelalterlichen Jungfrauengeschichte haben wir gepicknickt und mit dem Wasser vorbeugend mal auf unsere Gesundheit getrunken. Dann ging es durch herrliche Streuobstwiesen wieder runter an die Sieg nach Dreisel in den Gasthof Siegperle. Von da waren es nur noch ein paar Kilometer bis Schladern, von wo wir mit der Bahn nach Hause gefahren sind.

Der Ausflug fand im Stadtdorf noch eine schöne Fortsetzung, indem wir alle festen und flüssigen Reste aus unseren Kühlschränken zusammengesucht und ein tolles Abendessen mit Cocktails und Curry gezaubert haben. <gp> Zu den Fotos der Barfußwanderung

Muttertags-Kaffee am 10. Mai 2009

Der Tisch war gedeckt, gutes Wetter bestellt - alles bereit also für die ANiS-Muttertags-Kaffeerunde am 10. Mai 2009. Neben den Organisatoren und einigen bekannten gesellten sich auch viele neue Gesichter - nicht nur aus dem Stadtdorf - um die Kaffeetafel auf der Piazza. Gesprächsstoff gab es reichlich, dazu natürlich jede Menge selbstgebackene Kuchen und frischen Kaffee aus dem Lava-Bistro. Auch die vielen Kinder hatten ihren Spaß; stärkten sich mit Waffeln, heißen Kirschen und Sahne, um danach Fußball zu spielen, Fahrrad zu fahren oder einfach nur herumzutoben. Die besondere Attraktion: Unser Büchertauschregal mit alten Schätzen und neuen Entdeckungen für viele, die darin stöberten.

Ein großes Dankeschön an alle, die da waren - auch für die vielen Spenden, die ihren Weg in unsere Sammeldose für die Baumbeete gefunden haben. <pd> Zu den Fotos vom Muttertags-Kaffee

Flohmarkt 2008

Zu den Fotos vom Flohmarkt am 28. September 2008

Ausflug nach Zons am Samstag, dem 13. September 2008

Zons - das Rheinische Rothenburg

Der bange Blick zum Himmel hielt Mutige nicht davon ab: sie wurden belohnt! Weder Nebel noch Nässe (0 triefender, unsichtbarer Drachenfels!), dafür eine gut erhaltene, n i c h t überlaufene mittelalterliche Stadt am Rhein mit Sehenswertem.

Renate und Günther kamen mit dem Rad (teilweise!), auf ihrem Weg tröpfelte es noch ab und zu. Bei Barbara V. fanden in ihrem roten Nissan Micra (feines Auto!) Barbara J., Jana, Pascal und Susanne eine Mitfahrgelegenheit. Ruben und Bela kamen mit Buggy, Auto und Eltern.

Die Überfrühen stärkten sich in einem ehemaligen Wachtturm, der vom Volksmund so genannten "Pfefferbüchse", am runden, den ganzen Turm ausfüllenden Tisch, mit kalten und heißen Getränken, Kuchen und einer Gulaschsuppe, der allerdings der Pfeffer fehlte, dafür war sie ziemlich flüssig - Zons war mal eine von heftigen Hochwassern heimgesuchte Stadt!

Am großen, noch leeren Parkplatz vor dem Rhein-Damm kurze Irritation:

Wo ist der Stadtführer? Er sollte doch um 14 Uhr ... eigentlich müsste er schon ... Es gab einen kleinen Irrtum wegen des Treffpunktes.

Wir fanden uns, alles war gut, sehr gut sogar!

Unser Führer war engagiert, interessiert an seiner Stadt, wusste Historisches und Anekdoten geschickt zu verknüpfen, weckte auch Rubens Interesse, der, während er Kastanien satt sammelte, gezielte Fragen stellte: Wer ist hier begraben - Warum drehen sich jetzt die Windmühlenflügel - Wo sind die Geister - (Die Mühlenflügel drehen sich, wenn ein Besucher, meist ein Vater mit Kind, einen Euro in den dafür vorgesehenen Apparat steckt.)

Die Führung dauerte gut anderthalb Stunden, danach war eine Stärkung nötig.

Lockenkopf Bela hatte währenddessen mit seinem Wahlgroßvater Günther andere Wege gesucht und gefunden - er war in den saftigsten Hundehaufen getreten, der sich im Rheintal finden ließ, das soll angeblich Glück bringen! - und gab, als Günther ihn hochhob, einen guten Teil der weichen Masse und vom Glück an Günthers Wanderanorak ab.

Bela eroberte dann auf Socken das von uns gewählte Café, in dem es überdimensionierte Tortenstücke gab und lockte durch lautes Rufen und Stochern mit der Kuchengabel: "Erdbeere, komm raus" - die gewünschte Frucht in seinen Mund. Dazwischen fragte er wohl ein Dutzend Mal besorgt: "Wo ist Günther?"

Dieser wanderte aus verständlichen Gründen in der frischen Luft und musste den Heimweg auf dem Rad in seiner dünnen Regenjacke antreten!

Inzwischen war die Sonne gekommen. <sh> Zu den Fotos vom Zons-Ausflug

Sommerfest am 21. Juni 2008 - Gute Nachbarschaft ist wichtig!

Im Rückblick auf unser Stadtdorf-Fest ist zu nennen:
die wirklich gute Nachbarschaft,
zu der wir gerne uns bekennen,
denn die ist wirklich beispielhaft.

Teils bewusst, teils zufallsweise,
teils beim Kommen, teils beim Gehen,
grüßen wir uns in freundschaftlicher Weise
und das ist unterhaltsam und auch schön.

So war es auch bei unsrem Stadtdorf-Fest:
wir feierten mit vielen lieben Nachbarsleuten
und verbrachten zusammen ganz ungestresst
viele Stunden, in denen wir uns alle freuten!

Unser Lachen und Schnattern hörte man weit und breit
und in Windeseile verging die Zeit.
Es wurde getrunken und gegessen
und alle Sorgen total vergessen.

Fast jeder liebe Nachbar hatte etwas Lukullisches mitgebracht
und so kam ein riesiges Büffet zustande.
Der "harte Kern" feierte bis in die tiefe Nacht
und knüpfte so manche neue Bande.

Zum Schluss war dann allen klar:
Wir werden bald wieder ein Stadtdorf-Fest starten
und nicht bis zum nächsten Jahr mehr warten. <skk>

Zu den Fotos vom Sommerfest


Drachenfelsausflug am 31. Mai 2008

Der Termin für unseren Drachenfelsausflug stand schon lange fest und schon der letzte geplante Ausflug musste wegen schlechten Wetters abgesagt werden. Deswegen ignorierten wir diesmal einfach die durchwachsenen Vorhersagen und fuhren gemeinsam mit dem Zug nach Königswinter. Kaum dort angekommen fing es auch schon an zu tröpfeln und schließlich schüttete es auch richtig. Also rein ins Stehcafé und bei Kaffee und Kuchen erstmal den schlimmsten Schauer abwarten. Als es aufgehört hatte, liefen wir zur Talstation der Drachenfelsbahn, wo wir uns in eine Zahnradbahngruppe und eine Hochlaufgruppe aufteilten. Der Eselspfad war gar nicht so lang wie wir dachten - vorbei an der Nibelungenhalle bis zum Schloss an der Zwischenstation der Zahnradbahn, wo wir uns wieder trafen. Aufgrund spontan aufkommender Hungergefühle (und einem erneuten Regenschauer) entschlossen wir uns, unter einem Brückenbogen der Zahnradbahn zu picknicken.

Auch für die zweite Hälfte des Wegs zur Drachenfelsruine teilten wir uns auf, um uns oben angekommen auf der überdachten Terrasse des Restaurants zu einem weiteren Regenschauer-Picknick zu treffen. Von dem eigentlich wundervollen Ausblick hatten wir wegen der dichten Wolken leider nicht sehr viel, dafür weckten wir den schlafenden Drachen, der uns seine Version der Siegfried-Sage erzählte. In einer weiteren Regenpause besichtigten wir noch die Ruine selbst, um dann den Rückweg anzutreten, der für einige noch durch die Ausstellung der Nibelungenhalle führte. Als wir wir uns wieder in der Talstation trafen, kam dann doch noch die Sonne durch. Einige von uns nutzten das aus, um noch die Altstadt von Königswinter zu besichtigen, andere fuhren schon mit dem Zug zurück, um die nasse Kleidung loszuwerden bzw. zu einem musikalischen Großereignis in Köln zu gehen. <pd> Zu den Fotos vom Drachenfelsausflug

Fotos von der Dhünntalwanderung am 20. Oktober 2007

Fotos vom Brunch am 15. September 2007

Fotos vom Grillfest am 28. Juli 2007

 

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